Dem Gottesdienst am 18. April 2018 in Eschweiler legte Bischof Rainer Sommer das Bibelwort aus 4. Mose 22,21 zugrunde: „Da stand Bileam am Morgen auf und sattelte seine Eselin und zog mit den Fürsten der Moabiter.“
Als das Volk Israel auf seiner Wüstenwanderung im Gebiet der Moabiter gelagert habe, fürchtete sich der Balek, der König der Moabiter so sehr, dass er den Zauberer und Seher Bileam aufgefordert habe, das Volk Israel zu verfluchen. Gott habe aber Bileam einen Engel in den Weg gestellt, der ihn beauftragte, das Volk Israel zu segnen.
Es gelte auch heute noch wachsam zu sein, um den Willen Gottes zu erkennen. „Gott führt uns auch heute noch Engel in den Weg, die uns zum Einhalten zwingen“, führte Bischof Sommer aus. Solche Begegnungen seien geeignet den eigenen Weg zu überprüfen.
„Nicht fluchen, segnen!“, forderte der Dienstleiter auf. Das sei zwar im Alltagsgeschehen nicht immer einfach, aber Jesus habe die Menschen sogar aufgefordert, die Feinde zu lieben.
19. April 2018
Text:
MBL
Fotos:
Archiv
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