Am Mittwoch, dem 28. Februar 2024 folgten fast 400 Gläubige der Einladung zu einem Gottesdienst mit Bezirksapostelhelfer Stefan Pöschel in der Gemeinde Alsdorf. Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Wort aus Lukas 18, 29.30: „Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlässt um des Reiches Gottes willen, der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.“
Wir leben momentan in der Fastenzeit, wo es darum gehe, bewusst auf etwas zu verzichten oder sich gewisser Dinge zu enthalten. Der reiche Jüngling sei vom Herrn Jesus aufgefordert worden, sich von seinem Reichtum zu trennen und ihm nachzufolgen. Reichtum an sich sei kein Problem, aber Jesus habe gesehen, dass der junge Mann sein Herz daran gehängt habe. „Es ist schwer in den Himmel zu kommen, wenn wir nicht auf Dinge verzichten können, die den christlichen Werten im Wege stehen“, folgerte der Dienstleiter.
Die Jünger Jesu haben nach dem Ruf Jesu alles verlassen und seien ihm nachgefolgt. Dadurch sei bei ihnen die Frage entstanden: Was bekommen wir dafür? Die Antwort Jesu sei das vorgelesene Bibelwort aus dem Lukasevangelium gewesen. Jesus habe deutlich gemacht, dass man auf Dinge verzichten müsse, wenn man in die Nachfolge trete. Dabei dürfe das Bibelwort nicht wörtlich genommen werden, Jesus habe sich einer Bildersprache bedient.
Das Haus sei das Bild für den Ort, der unsere Komfortzone sei. Als Christ sei es notwendig, diese zu verlassen und das eigene Denken zu überprüfen sowie sich im Engagement und in der Zuwendung zum Nächsten finden zu lassen. „Lasst uns unsere Bequemlichkeit und alte Anschauungen verlassen, das macht uns hier schon frei.“
Die Familie sei das Sinnbild für die Gesellschaft, für unser Umfeld in dem wir leben, deren Teil wir seien. Es sei aber wichtig nicht dem Zeitgeist zu erliegen und Dinge zu tun, die zwar allgemein üblich seien, aber nicht zu christlichen Werten passten. „Lasst uns auch bei bestimmten Meinungsäußerungen unsere christliche Stimme erheben, aus Ehrfurcht vor Gott und dem Nächsten.“
Die Frau sei ein Sinnbild für die Allernächsten um uns herum. Jesus habe dabei Bezug auf ein mosaisches Wort aus 5. Mose 13, 7-9 genommen, wo Gott die Menschen warne, sich nicht durch Familie oder Freunde verführen zu lassen, anderen Göttern zu dienen. „Selbst wenn aus unserem Nahbereich die Anregung kommt, nicht immer nur den christlichen Weg zu gehen, dann wollen wir uns klar für Jesus entscheiden.“
Zuletzt fasste Bezirksapostelhelfer Pöschel zusammen: „Eine gute Nachfolge fordert Verzicht. Jesus Christus schaut uns an, und er sagt uns, dass wir einiges verlassen müssen, was uns so sehr am Herzen liegt. Wer das tut, wird hier schon Freude erleben, den Sieg davon getragen zu haben.“
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