Am Mittwochabend, den 11. Dezember 2024, hielt Apostel Franz-Wilhelm Otten Gottesdienst in Hückelhoven. Als Textgrundlage diente Matthäus 6,12: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Gott wolle Gemeinschaft mit den Menschen, so Apostel Otten. Es sei gut sich mit dem Bibelwort zu beschäftigen und immer wieder zu erkennen, dass man Sünder sei. Der Dienstleiter betonte: „Gott bestraft den Sünder nicht!“ Mit Bezug auf das Unser Vater erklärte er weiter, die Bitte „Vergib uns unsere Schuld“ sei nicht durch Angst motiviert, vielmehr solle man sie als „Lasse doch wieder Gemeinschaft möglich sein zwischen Dir und uns.“ Verstehen. „Dein Reich komme“ bedeute, dass die Trennung von Gott aufgehoben sein soll. Dann müsse das, was trennt, nämlich die Sünde, auch weg. Mit der Sündenvergebung werde nicht Strafe erlassen, sondern die Trennung von Gott aufgehoben.
Nach Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls setzte Apostel Otten Priester Robert Kislat, der mehr als 37 Jahre Amtsträger der Neuapostolischen Kirche war, in den Ruhestand. Unter anderem diente er den Gemeinden Hückelhoven und Heinsberg als Gemeindevorsteher.
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