Bischof Ralf Flore hielt am 15. März 2026 Gottesdienst in der Gemeinde Baesweiler, zu dem die Gläubigen der Gemeinde Geilenkirchen ebenfalls eingeladen waren. Die Grundlage seines Dienens bildete das Bibelwort: „Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und zu trocknen mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war (Johannes 13,5).
Der Fußwaschung sei der sogenannte „Rangstreit“ unter den Jüngern vorausgegangen, erklärte der Dienstleiter den Kontext des Bibelwortes. Jesus habe ihn durch sein Handeln beendet und erklärt: „Ich bin nicht gekommen um mir dienen zu lassen, sondern um zu dienen“ – „damit ihr in die Gemeinschaft mit Gott kommen könnt“, ergänzte Bischof Flore.
Er führte weiter aus, dass Petrus das Handeln Jesu im Rahmen der Fußwaschung zunächst nicht verstanden habe und die Geste ablehnte. Jesus Christus belehrte ihn daraufhin, dass niemand ohne seine Reinigung errettet werden könne und er es sei, der entscheide, was zum Heil notwendig sei. Später werde Petrus das Geschehene verstehen.
In Bezug auf die heutige Zeit erläuterte der Bischof, dass Gott entscheide, was für das Heil unabdingbar sei. Gottes Handeln entziehe sich häufig dem menschschlichen Verständnis, trotzdem sei es Aufgabe der Gläubigen Gott in seiner Liebe zu den Menschen zu vertrauen.
Die Fußwaschung durch Jesus Christus könne ein Beispiel für den Dienst an den Mitmenschen sein, ihnen Gutes zu tun und zu ihrem Heil beizutragen.
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