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Bischof Krebs besucht Aachen-WestSamstag, 10.04.2010
Am Donnerstag, den 8. April 2010, leitete Bischof Horst Krebs den Wochengottesdienst in Aachen-West. Er hatte diesen Besuch kurzfristig angesetzt, um den dortigen Vorsteher noch einmal vor dessen Ruhesetzung zu erleben.
Dem Gottesdienst zugrunde lag der Bibelvers aus dem Evangelium nach Johannes 16, 33: "Das habe ich mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."
Bischof Horst Krebs berichtete zunächst vom Treffen des Stammapostels mit den Bezirksaposteln und Bezirksapostelhelfern in Dortmund, das der Verbindung untereinander gedient habe. Zu dem Begriff "Verbindung" sei Bezirksapostel Armin Brinkmann einmal unterwegs ein Wagen aufgefallen, der die Aufschrift "Spezialist für Trennungstechnik" getragen habe. Spontan kam der Gedanke: eine treffende Bezeichnung für den Satan. In der Bibel finden sich einige Beispiele für dessen Erfolge auf diesem Gebiet: Kain und Abel wurden durch Neid getrennt, Abraham und Lot im Neuen Land durch den fortwährenden Streit der Hirten. Gott hingegen sei ein Spezialist für Verbindungstechnik. Er gab seinen Sohn, damit alle Menschen mit ihm verbunden sein können.
Der Dienstleiter ging dann auf den Bibelvers aus dem Johannes-Evangelium ein. Stammapostel Wilhelm Leber wies in einem Gottesdienst darauf hin, dass Glauben Aufspringen bedeute, also mit Aktivität verbunden sei. Wenn Jesus Kranke heilte, forderte sie auf, sich zu erheben und zu bewegen. Eine Reaktion war also verlangt, damit aus dem Glauben Wunder entspringen konnten. Der Stammapostel hatte auch auf die Notwendigkeit hingewiesen, manche Dinge im Leben zu überwinden wie z.B. die Überwertung Reichtums, Streben nach Ehre und Ruhm und die Angst vor der Zukunft.
In dem Johannesvers sprach Jesus, dass er die Welt überwunden habe. "Was meinte Jesus mit dem Begriff Welt?", fragte der Bischof. Der Stammapostel gebe darauf eine einfache Antwort: Alles, was nicht zu Gott führt. Es können also sowohl äußere Einflüsse als auch unsere Einstellung damit gemeint sein.
"Manchmal verhalten wir uns wie die Jünger", beendete Bischof Krebs seine Predigt, "die im Sturm, als Jesus schlief, ängstlich wurden." Wir wollen unsere Angst mit dem Vertrauen auf Gottes Hilfe überwinden.
Hirte Hans-Joachim Bartsch und Bezirksältester Peter Jobes fügten kurze Wortbeiträge an.
Marco Köhl