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Grüne Hochzeit in der Gemeinde Aachen-MitteMontag, 10.05.2010

Am Sonntag, den 9. Mai 2010, spendete Bezirksvorsteher Peter Jobes in der Gemeinde Aachen-Mitte dem Brautpaar Claudia und Lars Dues den kirchlichen Segen zu ihrer grünen Hochzeit.


Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Matthäus 5, 10 und 11 zugrunde: „Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen“.

Die Seligpreisungen
Jesu Prophezeiung beginnt mit den Worten „Selig sind…“. Hierbei meine der Begriff "selig" nicht den Augenblick des höchsten Glücks, denn wer verfolgt oder missverstanden werde, so der Bezirksvorsteher, sei unter keinen Umständen glücklich. Vielmehr solle die Seligpreisung im Matthäusevangelium folgendermaßen für unseren Alltag interpretiert werden: „Diejenigen, die trotz erfahrener Ungerechtigkeit oder Unverständnis der Mitmenschen aufgrund ihres Glaubens ein inniges Näheverhältnis zu Gott pflegen, die sind zu beneiden“, denn diese werden im Alltag die Kraft und die Nähe Gottes erleben und ins Himmelreich gelangen. Wenn man sich darauf konzentriere, den Glauben trotz Bedrängungen im Alltag konsequent zu leben, so werde man Gottes Nähe und Unterstützung erleben.

Muttertag – „Ohne Mutter geht gar nichts“
Bezirksältester Jobes ging auch auf den Muttertag ein. Mütter haben immer eine besondere Beziehung zu ihren Kindern: Sie schenken Liebe und legen die Grundlage für einen erfolgreichen Lebens- und Glaubensweg. Man sollte sich immer wieder ins Gedächtnis rufen: „Ohne Mutter geht gar nichts“.

Spendung des kirchlichen Segens zur grünen Hochzeit
Vorbereitend zur Segenshandlung gab der Dienstleiter dem Brautpaar den Gedanken mit an die Hand, dass Liebe das tragfähige Fundament ihrer Beziehung zueinander sein solle. Diese solle wahrhaftig sein und immer weiter wachsen.

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Bericht: Ramona Au; Bilder: Rüdiger Dietz