Aktuelle Informationen aus dem Bezirk

Übersicht

Kindergottesdienst in Würselen: Schätze im Himmel sammelnMontag, 18.02.2008

Heute versammelten sich die Kinder zum Kigo in der Gemeinde Würselen. Der Altar war ungewöhnlich geschmückt. Anscheinend hatte Priester Jobes aus der Gemeinde Aachen-Mitte das Schmuckkästchen seiner Frau geplündert, um mit diesen Schätzen den Altar zu verschönern. Und darum ging es ja auch: Schätze sammeln, um einmal auf ewig beim lieben Gott sein zu können.


Bibelwort: Matthäus 6, 20: Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen.

Sammeln kann man vieles: Schmuck, Münzen, Kastanien, Steine, Muscheln, Fußballbildchen und ähnliches. Man sammelt es, indem man tauscht, kauft, sucht. Viel Zeit und Energie wird teilweise dafür aufgebracht, und dabei sind es doch nur vergängliche Werte.
Dazu kommt noch, dass die Motten oder der Rost sie fressen können. Wie das aussieht, wurde den Kindern anhand von Bildern gezeigt. Auch Diebe können kommen und sie stehlen, wie das kürzlich mit den Schätzen in einem Museum geschehen ist.
Doch Gotteskinder sammeln unsichtbare Schätze, die der Rost nichts anhaben kann, und die die Motten nicht mögen. Aber wir müssen trotzdem aufpassen, dass der Böse sie uns nicht wegnimmt. Was sind das für Schätze? Das Rätsel wurde von zwei Kindern gelöst, die aus den unleserlichen Silben am Altar, lesbare Worte formten: Weisheit, Liebe, Gnade, Frieden – Schätze, die ewigen Bestand haben. Wir sollten sie sammeln, denn damit können wir auf ewig beim lieben Gott sein.
Priester Kiefer sagte im Mitdienen, dass Jesus viele Geschichten erzählt hat, die man Gleichnisse nennt. Diese klingt wie eine spannende Kriminalgeschichte. Jemand, der Schätze besitzt, muss darauf aufpassen, damit niemand sie stiehlt. Er nannte noch einmal die Gnade ganz besonders. Sie ist ein Geschenk Gottes. Taufe und Versiegelung sollen uns daran erinnern, dass Gott uns nah ist, sowie das Erleben im Gottesdienst, Gott zu hören und immer wieder seine Geschenke zu bekommen – das sind unsere unsichtbaren Schätze.

Geburtstagskinder gab es heute keine, oder haben sie sich nur nicht getraut? Aber die Konfirmanden durften dafür nach vorne. Sie wurden mit einem fetzigen englischen Lied verabschiedet. In vier Wochen ist Konfirmation, ein großer Tag im Leben eines jungen Gotteskindes.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit Würstchen und Keksen, Getränken und Gesprächen, teilten sich die Gruppen für die Unterrichte. Bei den Reli-Kindern wurde in Gruppenarbeit das Kirchenjahr erarbeitet und die Konfirmanden saßen im Kreis zusammen und sprachen darüber, wie die NAK sich präsentiert.

NAK-AC