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Apostel spendet Segen zur Diamantenen HochzeitSamstag, 13.12.2008
Am Mittwoch, den 10. Dezember 2008 hielt Apostel Franz-Wilhelm Otten den Gottesdienst in der Gemeinde Aachen-Brand und spendete den Segen zu einer Diamantenen Hochzeit.
Einer der Höhepunkte seines Besuches war die Segenspendung zur Diamantenen Hochzeit der Eheleute Will. Vor 60 Jahren heirateten sie in der ehemaligen Sowjetunion. Anfang der 90er Jahre siedelten sie nach Deutschland über, 1993 traten sie der Neuapostolische Kirche bei.
Der Predigt lag das Bibelwort aus 1. Johannes 1, 5 zugrunde: „Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.“
Im Hinblick auf die zweite Adventswoche „zündete“ der Apostel zu Beginn des Gottesdienstes zwei geistliche „Lichter“ an: Die Verse „Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ (Lukas 10,20) und „Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“ (Psalmen 91,11) sollten in der Adventszeit unser Leben erhellen und die rechte Freude bewirken.
Im Weiteren beleuchtete er die beiden Begriffe Finsternis und Licht (Textwort), wobei das Hauptaugenmerk auf dem Licht liegen sollte. Finsternis, das bedeute heute Gottferne und Unsicherheit in unserer Gesellschaft. Das zeige sich unter Anderem in einem geänderten Werteverständnis. Licht habe viele positive Eigenschaften. Es schaffe Klarheit, ermögliche Leben und wärme.
Jesus sei dieses Licht, das „in die Welt“ gekommen sei und Klarheit schaffe. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, nur durch ihn gelange man zur Erlösung. In seinem Licht könnten Glauben und Erkenntnis wachsen. Denn Wachstum sei ein Zeichen von Leben. Sein Licht erwärme auch in dem Wissen, daß Gott die Welt geliebt habe und seinen Sohn sandte.
Auch in unserem Leben könne dieses Licht Auswirkungen zeigen. Die Klarheit der göttlichen Führung mache uns das Nachfolgen, dem Herrn und den Aposteln, leicht. Die Worte des Petrus: „Wir haben geglaubt und erkannt, das du bist der Heilige Christus.“ zeugten von Wachstum im Glauben. Durch göttliches Licht erwärme sich unser Herz und dadurch auch das Herz unseres Nächsten. Das zeige sich darin, daß wir ihn lieben wie uns selbst, aber auch ehren, wertschätzen und vergeben.
pjo