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Apostel Otten hält Weihnachtsgottesdienst in KohlscheidSamstag, 27.12.2008
Am Donnerstag morgen, dem 25. Dezember 2008, hielt Apostel Franz-Wilhelm Otten den Weihnachtsgottesdienst in der Gemeinde Herzogenrath-Kohlscheid.
Der Predigt lagen die Bibelverse Lukas 2, 13.14 zugrunde: „Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und spachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“
Apostel Otten ging zunächst auf einen Chorvotrag ein, der die Geburt des Jesuskindes thematisierte. Die Geburt Jesus Christus, so der Apostel, bilde die Grundlage für alle Menschen. Dies sei Gottes Geschenk an uns. Wie wichtig ein Geschenk für uns sei, spiegele sich in unserem Alltag oft darin wieder, wie oft wir es benutzten. Wie oft beschäftigen wir uns mit dem Geschenk Jesu, so fragte der Apostel. Wie hat es uns beeinflusst, und welche Rolle spielt es in unserem täglichen Leben?
Apostel Otten ging dann auf den Bibelvers aus dem Evangelium des Lukas ein. Er stellte fest, es sei bemerkenswert, dass der Engel zunächst Gott ehre und nicht das kommenden großartige Schaffen Jesu in den Vordergrunde stelle. Es sei wichtig, so folgerte der Apostel, auch heute den Blick beständig zu heben und Gott für alles zu danken und zu ehren. Trotz manchmal widriger Umstände, wie sie auch zu Zeiten Jesu Geburt herrschten, sollten wir uns nicht so schnell in das irdische Trübsal ziehen lassen, damit wir Gott ehren könnten.
Gott zu ehren, sei auf vielerlei Art und Weisen möglich. Etwa durch Dankbarkeit, die aus tiefstem Herzen entstamme, für die Sendung Jesu und Gottes tägliche Versorgung. Auch durch Opfer von alldem, das letztendlich von Gott komme, auch wenn daraus persönliche Nachteile zu entstehen drohten. Ehre könne auch erwiesen werden, wenn wir Gott im Glauben begegneten, indem wir beispielsweise unser Leben auf Gott begründeten.
Der Apostel fuhr fort, dass der versprochene Frieden tiefgreifender sei als der menschliche Friede und alle Sorgen überlagern könne. Dieser Friede werde allen angeboten, die Gott in seinem Wesen und Schaffen voll annähmen, also seinen Willen, seine Gedanken und in der Nachfolge blieben. Dies rufe Gottes Wohlgefallen hervor.
Apostel Otten schloss damit, dass diesen Frieden zu verinnerlichen letztlich der Weg sei, bei der Wiederkunft Jesu Teil der erwählten Schar zu sein.
Weitere Bilder (Peter Tümmers, Rudi Kalz)
Marco Köhl