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Apostel Otten in DürenDienstag, 12.02.2008

Am Sonntag den 10. Februar 2008 erlebten die Gemeinden Düren und Jülich einen gemeinsamen Gottesdienst mit Apostel Franz-Wilhelm Otten in der Kirche in Düren.


In diesem besonderen Gottesdienst spendete der Apostel alle drei Sakramente (Heilige Taufe, Heilige Versiegelung und Heiliges Abendmahl). Zum Schluss des Gottesdienstes setzte Apostel Otten Priester Horst Lenzen nach seiner 28 jährigen Amtstätigkeit in der Gemeinde Düren mit herzlichem Dank in den wohlverdienten Ruhestand. Dem Gottesdienst legte der Apostel das Wort zugrunde: „Und stellt euch nicht dieser Welt gleich.“ (Röm. 12;2)
Der Apostel formulierte das Textwort für unsere Zeit: „Gestaltet euere Lebensführung nicht nach dem Zeitgeist!“ Unter Zeitgeist versteht man kennzeichnende Entwicklungen und Strömungen in einer Gesellschaft, die immer mehr Akzeptanz finden, so dass sie quasi zu einer Norm werden. Im Verlauf der Predigt führte der Apostel aktuelle Zeitgeister an:

  • Die Ablehnung jeder Autorität.
    Damit werden auch die göttliche Autorität und die Gottesfurcht abgelehnt.
  • Das Verlassen auf den eigenen Verstand.
    Viele Menschen verlassen sich heute mehr auf ihren Verstand als auf Gott. Das heißt nicht, dass wir unseren Verstand in den Gottesdiensten ausblenden. Doch wir wollen uns auf Gottes Hilfe verlassen.
  • Der Egoismus
    Man neigt heute dazu, die eigene Person und den eigenen Vorteil in den Mittelpunkt seines Handelns zu stellen, damit wird Gott nur noch eine Randfigur!
  • Großzügiger Umgang mit dem Evangelium
    „Jeder soll auf seiner Weise selig werden!“ Das ist ein großzügiger Umgang mit dem Evangelium. Jesus gab klare Aussagen zur Sünde. Eine großzügiger Umgang mit den Worten Jesu will uns einreden, dass einmal doch eigentlich keinmal ist.
  • Gleichgültigkeit
    Dieser Zeitgeist wird schon in der Offenbarung beschrieben: „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.“(Off. 3;15-16). Hat in unserem Leben alles die gleiche Gültigkeit, den gleichen Wert. Ist ein Gottesdienstbesuch gleichwertig einer anderen Freizeitgestaltung?

Alfred Au