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Bischof Sommer in AC-BrandSonntag, 18.01.2009
Bischof Rainer Sommer leitet am Mittwoch, dem 12. Januar 2009, den Gottesdienst für die Gemeinden Aachen-Brand und Herzogenrath-Kohlscheid in der Kirche Aachen-Brand.
Seiner Predigt legte er das Wort aus 2. Korinther 5, 17 zugrunde: „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
Zunächst stellte Bischof Sommer die Wiedergeburt aus Wasser und Geist als Voraussetzung für die "neue Kreatur" in den Mittelpunkt. Damit seien alle Anlagen vorhanden, um Wachstum und Würdigkeit zu erlangen, wie bei einem Neugeborenen bereits alle Anlagen vorhanden seien, um das Mannesalter zu erreichen. Im Folgenden beleuchtete der Bischof Teile der Bibelstelle genauer. Am Wort „Siehe“ ließe sich erkennen, dass das Neue in Veränderungen offenbar werde und Auswirkungen haben müsse. Er ermunterte die Anwesenden, sich selbst und anderen gegenüber nicht zu kritisch zu sein. „Das Alte“ und nicht „Altes“ mache deutlich, dass alles neu sei; ein klarer Schnitt sei erfolgt und nicht geflickt oder verschönert worden.
Als Bedingung für die "neue Kreatur" nenne, so der Bischof weiter, das Bibelwort, in Christus zu sein. Das bedeute, Gottes Nähe zu suchen, Verbindung zu ihm aufzunehmen, seine Liebe zu erleben, mit Gott zu entscheiden und richtige Prioritäten zu setzen. Christus solle der wichtigste Teil und "Bestimmer" unseres Lebens sein. Auch sollten wir dem Neuen Raum geben, kein Teil unseres Lebens solle ausgespart werden, denn nur mit Christus könnten wir das Glaubensziel erreichen. Dafür sei jedoch durchaus Kraft, Mut und auch einmal Kampf erforderlich. Auch dessen solle man sich bewusst sein.
mga