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Kindergottesdienst in WürselenMontag, 22.06.2009

Den letzten KiGo vor Beginn der Sommerferien führte am 21. Juni 2009 Priester Eckhard Eigenfeld aus der Gemeinde Jülich durch.

Das Textwort stammte aus dem 107. Psalm, Vers 1: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.“


Priester Eigenfeld wies in mehreren Beispielen aus dem Alten und neuen Testament darauf hin, dass das Danken sehr eng mit dem Opfern verbunden ist. Er ging auf die Fragen ein

  • Wie danken wir?
  • Weshalb danken wir?
  • Wem danken wir?

Er betonte, dass es uns leicht fällt, für gute Dinge zu danken. Oft haben wir aber Probleme unseren Dank in schwierigen Situationen weiterzugeben. Dank sollte aus einem ehrlichen Herzen kommen und keine reine Höflichkeitsfloskel sein.

Drei Kinder trugen im Wechsel einen „Dank-Katalog“ vor, der von Relikindern erstellt worden war. Priester Siggi Schulz führte im Mitdienen seine Gedanken zum Thema „Danken“ aus.
Alle Gottesdienstteilnehmer sprachen gemeinsam das Danklied „Danke“, das mit Tageslichtprojektor auf eine Leinwand projiziert wurde.

  1. Danke für diesen guten Morgen,
    danke für jeden neuen Tag.
    Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.
  2. Danke für alle guten Freunde,
    danke, oh Herr, für jedermann.
    Danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.
  3. Danke für meine Arbeitsstelle,
    danke für jedes kleine Glück.
    Danke für alles Frohe, Helle und für die Musik.
  4. Danke für manche Traurigkeiten,
    danke für jedes gute Wort.
    Danke, dass deine Hand mich leiten will an jedem Ort.
  5. Danke, dass ich dein Wort verstehe,
    danke, dass deinen Geist du gibst.
    Danke, dass in der Fern und Nähe du die Menschen liebst.
  6. Danke, dein Heil kennt keine Schranken,
    danke, ich halt mich fest daran.
    Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann.

Text: Hilma Dietz, Fotos: OS,IJ