Aktuelle Informationen aus dem Bezirk
Übersicht
Was tragen wir tief im Herzen?Donnerstag, 10.06.2010
Diese Frage stellte Apostel Franz-Wilhelm Otten der Gemeinde in Aachen-Eilendorf am 9. Juni 2010 zu Beginn des von ihm gehaltenen Gottesdienstes.
Der Dienstleiter erläuterte dazu, was im Herzen verwurzelt sei, das bilde das Fundament für unsere Taten. Er zeigte auf, dass Jesu den Auftrag, für die Menscheit den Weg zu Gott legen, fest im Herzen trug. Als logische Konsequenz daraus habe sich auch sein Handeln ergeben. Auch Petrus und Paulus trugen bei allen menschlichen Schwächen den Glauben und die Freude am Dienen im Herzen. Den Anwesenden riet Apostel Otten, die Bereitschaft zur Versöhnung als Fundament ins eigene Herz zu nehmen. Daraus resultiere Glaube und Liebe zu Gott.
Die Kraft zum Handeln im göttlichen Sinne verleihe der Heilige Geist, den wir alle in uns tragen, so der Dienstleiter. Er bezog sich dazu auf den Gottesdienst zu Pfingsten von Stammapostel Wilhelm Leber, der durch das Wort aus Apostelgeschichte 1,8 geprägt wurde: „Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ Der Gemeinde gab er die Gewissheit mit: "Die Kraft Gottes ist größer als alle Hindernisse."
Mit Bezug auf das Bibelwort: "Und du, mein Sohn Salomo, erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm mit ganzem Herzen und mit williger Seele." Ein Auszug aus 1. Chronik 28, 9, welcher Grundlage für den abendlichen Gottesdienst war, verband der Apostel die Aufgabe: "Erkenne den Gott der Liebe in der Zeit des Materialismus und Egoismus."
Dies sei möglich in:
- Gottes Wort,
- dem Sakarament des Heiligen Abendmahls,
- persönlichen Hinweisen Gottes und
- Zulassungen Gottes.
Wer Gott mit ganzem Herzen und williger Seele dienen wolle, so der Dienstleiter weiter, solle sich bei Alternativen immer für Gott entscheiden.
Bezirksvorsteher Peter Jobes ergänzte die Predigt durch einen Wortbeitrag.
Bericht: Wolfgang Dorsel