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Bischof Krebs dient den Gemeinden AC-West und WalheimSonntag, 28.06.2009

Am Mittwoch, den 24. Juni 2009, hielt Bischof Horst Krebs den Gottesdienst in der Gemeinde Aachen-West, zu dem auch die Glaubensgeschwister aus Aachen-Walheim eingeladen waren.


Als Grundlage für die Predigt dienten der zweite und dritte Vers aus dem ersten Kapitel des ersten Briefs an die Thessalonicher: “Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unserm Gebet ohne Unterlass. Und denken an euer Werk im Glauben und an eure Arbeit in der Liebe und an eure Geduld in der Hoffnung, welche ist unser Herr Jesus Christus vor Gott und unserm Vater.“

Zu Beginn wünschte der Dienstleiter allen Anwesenden, dass Gott in dieser Stunde ihr Herz ergreife und alle daraus ergreifen können, was sie brauchen: z.B. Kraft, Orientierung und Nähe Gottes in der Gemeinschaft.
Zur Gemeinschaft führte er weiter aus, dass Jesus diese selber begründete; an diesem Abend sei sie nun auch in der Gemeinde Aachen-West zu finden. Mit Bezug auf das Textwort zeigte Bischof Krebs auf, dass Apostel Paulus zu seiner Zeit Gemeinden formierte, Amtsgaben setzte und dann weiter zog. Liebe war die Grundlage seines weiteren Kontakts mit den Gemeinden. Auch wenn er eventuelle Missstände klar ansprach war er doch dankbar für die geleisteten Werke. Diese seien auch heute wesentlicher Bestandteil des Werkes Gottes. Er rief die Anwesenden auf, die vorhandenen Gaben, welche wir von Gott erhalten haben, zum gegenseitigen Nutzen einzusetzen. Dazu gehöre auch, dass wir diese Talente im Geiste Gottes und der Liebe weiter ausbilden. An Beispielen zeigte er im Weiteren auf, dass es auch in der Gemeinde „menscheln“ kann. Das Menschliche solle aber hinten anstehen. Wichtig sei es, einander zu dienen. So können wir für Änderung von Verhältnissen im Gebet füreinander eintreten. So stärken wir gegenseitig den Glauben die Liebe und die Geduld in der Hoffnung.

Der Bischof legte einen weiteren Schwerpunkt auf die Liebe. Diese sei mit Arbeit verbunden. Schon im irdischen sollen wir Gott, den Nächsten und auch unseren Feind lieben. An einem Beispiel zeigte er auf, dass auch wir zu Abgrenzungen neigen. Dies sei aber nicht im Sinne Gottes. Unsere Taten sollen aus Liebe geboren sein und wir müssen darauf achten, auch in der Gemeinde niemanden auszugrenzen. Der Dienstleiter verwies dabei auf das hohe Lied der Liebe (1. Korinther 13).

Mit Bezug auf den Glauben stellte Bischof Krebs den Anwesenden vor Augen, dass die notwendige Grundlage das Vertrauen sei. Wenn wir nicht wissen, warum uns manches geschieht, wenn uns das Licht auf dem Weg fehlt, wie weit sind wir bereit nachzufolgen? Lassen wir in unserem Handeln sichtbar werden, dass wir die Braut Christi sind und uns auf das Evangelium gründen?

Als Zusammenfassung gab er der Gemeinde den Hinweis mit: Seid dankbar für die Gaben in der Gemeinde. Seht die Augen des Herzens und bleibt in der Geduld der Hoffnung.

Der Gottesdienst wurde durch die Wortbeiträge von Bezirksältesten Peter Jobes und Bezirksevangelisten Manfred Meier ergänzt. Den musikalischen Rahmen bildete der gemeinsame, gemischte Chor der anwesenden Gemeinden, ein Duett aus Orgel und Geige sowie ein Männerchorquartett.

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Wolfgang Dorsel