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Gottesdienst in Düren mit Bischof SommerSonntag, 15.08.2010
Am Sonntag, den 15. August 2010 hielt Bischof Rainer Sommer den Gottesdienst in der Gemeinde Düren.
Als Grundlage der Predigt diente ein Wort aus Matthäus 6,25 „Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?“
Der Dienstleiter sagte zu diesem Textwort, dass es einerseits Trost bringe, auf der anderen Seite aber eine Herausforderung darstelle.
Der Trost liege darin, dass der Vater weiß, was man bedürfe. Er kenne Krankheit, wirtschaftliche Not, Glaubenskämpfe und Sorgen um andere. „Der Gedanke, unser Vater weiß, was wir brauchen, solle unser Herz erwärmen und uns Sicherheit geben“, so Bischof Sommer.
Oft mache man sich viel zu viele Sorgen, die fast erdrücken wollen. Darin liege dann die Gefahr, vom Wesentlichen, dem Reich Gottes, abgelenkt zu werden. In Matthäus 16, 26 heißt es dazu: „Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ Jesus habe seinen Jüngern damit gezeigt, was Priorität haben solle im Leben.
Um die Sorgen nicht überhand nehmen zu lassen, solle man sich klar machen, dass Jesus bei einem sei, den Glauben einsetzen, im Gebet eine innige Verbindung zu Jesus schaffen und Sorgen auf ihn werfen.
Zum Abschluss der Predigt zitierte der Dienstleiter noch einen weiteren Vers aus der Bergpredigt: „Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen“ (Matthäus 6,33).
Bezirksvorsteher Peter Jobes und Priester Siegfried Schulz ergänzten die Predigt durch Wortbeiträge.
Im Anschluss an den Gottesdienst bereitete die Gemeinde dem früheren Gemeindevorsteher Günter Nerlich, der vor Kurzem 90 Jahre alt wurde, ein Fest.
Bericht: Monika Bleutgen, Bilder: Wolfgang Dorsel