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Taufe und Versiegelung in StolbergDienstag, 22.09.2009

Apostel Franz-Wilhelm Otten hielt am Sonntagnachmittag, den 20. September 2009, einen Gottesdienst in Stolberg. Mit eingeladen war die Gemeinde Eschweiler. Im Verlauf des Gottesdienstes fanden drei sakramentale Handlungen statt.


Der Predigt lag der 29. Vers aus Johannes 8 zugrunde: “Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Der Vater lässt mich nicht allein; denn ich tue allezeit, was ihm gefällt."

Gebet für den Frieden

Anlässlich des heutigen Weltfriedenstages stellte Apostel Otten die Wichtigkeit und die Empfindlichkeit des Friedens heraus. Er betonte dessen besonderen Wert durch die Sündenvergebung und rief die Gemeinde zur Versöhnungsbereitschaft auf. Diese soll nach innen gerichtet werden, als Frieden mit sich selbst, und nach außen mit Gott und dem Nächsten. Den Frieden in der Welt kann ein Einzelner meist nicht direkt beeinflussen, jedoch dafür beten. Abschließend sprach der Apostel ein spezielles Friedensgebet.

Und der mich gesandt hat, ist mit mir.

Nun ging Apostel Otten auf den vorgelesenen Bibelvers ein. Dort ist zunächst von den Gesandten von Gott die Rede. Das sind alle, die seinen Geist tragen. Jeder Einzelne trägt eine hohe Verantwortung und ist deshalb sehr wichtig für das Werk des Herrn. Gesandte des Herrn leben erkennbar als Gotteskinder und bekennen sich zu ihrem Vater. Es gibt viele Mitmenschen denen wir begegnen, die einen Halt suchen. Da reicht oft schon ein kleiner Hinweis auf den Glauben um einen großen Impuls auszulösen.

...denn ich tue allezeit, was ihm gefällt.

Der Dienstleiter zählte auf, was dem Herrn gefällt:

  • Glaube und der Gehorsam auf sein Wort: darin kann man Gott in besonderer Weise erleben.
  • Demut: sich also vor Gott zu verbeugen und ihm alle Ehre zu geben.
  • Dienst in seinem Werk: nach innen hin zum Herzen und nach außen an die Gemeinde gerichtet.
  • Freude: Wenn man nicht den Blick auf das Ganze verliert, kann man trotz mancher Schwierigkeit und Sorge mit großer Freude in die Zukunft blicken.

Es gibt es keinen Grund sich zu fürchten, so Apostel Otten weiter. Darin hat der Herr uns eine Zusage gegeben.

Heiliges Abendmahl, Taufe und Versiegelung

Vor der Aussonderung des Heiligen Abendmahls rief Apostel Otten die Gemeinde dazu auf, den gewonnenen Frieden in der Zukunft einzusetzen und nicht etwa Böses mit Bösem zu vergelten.

Den Schlusspunkt des Gottesdienstes bildete die Aussonderung der Sakramente der Heiligen Wassertaufe an einem Kind und der Heiligen Versiegelung an drei Kindern und einem Erwachsenen.
Apostel Otten gab den Empfängern der Sakramente das Bibelwort aus Lukas 10,20 mit auf den Weg: "Doch darin freuet euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freuet euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind." Besonders die Wichtigkeit der Freude hob er hervor. Sie soll tief im Herzen liegen und manche Sorgen und Probleme überstrahlen. Gotteskindschaft bedeutet, der Liebe Gottes gewiss und durch sie in Sicherheit geborgen zu sein. Die Liebe Gottes wird lenken und leiten auf allen Wegen. Deshalb kann man sich immer ganz nach ihm ausrichten und alles in seine Hand legen.

Weitere Fotos

Text: David Kazay, Fotos: David Fleck