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Jugendgottesdienst in WalheimDonnerstag, 23.04.2009

In Aachen-Walheim fand am 19. April 2009 der erste Jugendgottesdienst mit den diesjährigen Konfirmanden statt.


Bezirksvorsteher Peter Jobes leitete den Jugendgottesdienst und hieß die Konfirmanden im Kreise der Jugend herzlich Willkommen. Eingeladen waren ebenfalls die Konfirmanden des nächsten Jahres, die nun einen Einblick in den Neuapostolischen Jugendkreis und in Gottesdienste mit besonderem Schwerpunkt für Jugendliche erhielten.

Grundlage der Gottesdienstes war das Bibelwort aus Lukas 24, 15: „Und es geschah, als sie so redeten und sich miteinander besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.“
Bezirksältester Jobes erinnerte zunächst an den Konfirmationsgottesdienst, der die Botschaft vermittelte, aufrichtig vor Gott zu sein.
Junge Menschen sind von Natur aus vertrauensvoll. Bei Enttäuschungen geht dieses allerdings leicht verloren und lässt sich oft nur schwer wiederherstellen. Aufrichtigkeit hilft Enttschäuschungen und Vertrauensverlust zu vermeiden.
Sind wir aufrichtig vor Gott? Wir können nichts vor Gott verbergen und daher ist unsere Herzenseinstellung besonders wichtig. Aufrichtig sein ist ein Ausdruck von „hier stehe ich und bekenne mich zu meinen Taten!“ Lasst uns regelmäßig unseren Glauben und unsere Aufrichtigkeit überprüfen. Die Sündenvergebung bietet uns die Möglichkeit, unsere Verbindung zu Gott immer wieder zu erneuern.

Der Bezirksälteste ging dann auf das Textwort ein und erläuterte den Kontext innerhalb der Begegnung der Emmausjünger mit Jesus. Diese hatten aus Enttäuschung Jerusalem verlassen und besprachen dies untereinander und mit dem Fremden, den sie zunächst nicht als den auferstanden Jesus erkannten. Jesus erläuterte ihnen die Bedeutung der Ereignisse und spendete ihnen Trost.
Wie verhalten wir uns in unklaren oder unsicheren Lebensumständen? Sprechen wir auch über unsere Glaubenskonflikte? Der Bezirksälteste riet dazu, in Freundschaften und in der christlichen Gemeinschaft nicht nur Freude sondern auch Probleme zu teilen und anzusprechen.
Glaubensgespräche sind notwendig um den Glauben zu verinnerlichen und festigen. Sie geben uns Kraft und ermöglichen Erfahrungen, die der Tendenz entgegenwirken, unseren Glauben zur Nebenaktivität verkommen zu lassen.
Wo findet unser Glaube statt? Wenn wir uns mit ihm beschäftigen und zu Herzen nehmen, dann lebt er in uns und wirkt aus uns heraus. So können wir zu unserem Glauben stehen und uns auch unangenehmen Fragen stellen..
Bezirksätester Jobes schloss mit der Erinnerung daran, dass der Glaube für uns unabdingbar sei, denn letztlich führe er zu unserem Ziel: der Wiederkunft Christi.

mko