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Heilige Versiegelung und Goldene Hochzeit in JülichSonntag, 29.11.2009
Am 29. November 2009, dem ersten Adventssonntag, hielt Apostel Franz-Wilhelm Otten einen Gottesdienst in der Gemeinde Jülich. In diesem spendete er das Sakrament des Heiligenen Geist, sowie den Geschwistern Köhler den Segen zur Goldhochzeit.
Der Apostel begann den Gottesdienst mit einem Grußwort aus Jesaja 2,5: „Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Licht des Herrn!“ Er riet den Anwesenden, die Einladung („kommt“) Gottes anzunehmen, Wärme und Segen Gottes zu genießen. Der gottgefällige Wandel äußere sich in Opfer, Bekenntnis und Nachfolge. Schließlich führte er der Gemeinde die vier Adventslichter: Gnade, Trost, Erkenntnis und himmlische Heimat vor Augen.
Seiner Predigt legte er das Wort aus Römer 15, Vers 5 und 6: „Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus“ zu Grunde. Dazu führte er aus: Gott ist ein Gott der Geduld. Er hat alle Elemente seines Heils- und Erlösungsplans geduldig verfolgt und in die Tat umgesetzt. So wird es auch mit der Verheißung seiner Wiederkunft sein. Dies soll uns Sicherheit geben und Verlässlichkeit vermitteln. Gott ist auch ein Gott des Trostes und der Ermutigung. Er verhütet nicht alles Schlechte und Schwierige, sondern auch Probleme und Sorgen treten in unserem Leben auf. Aber er hilft hindurch und schenkt Trost, Geduld und Mut.
Der Dienstleiter betonte die Wichtigkeit der Eintracht in der Gemeinde und der Ausrichtung an Jesus Christus. Er ermahnte auf das Gemeindeleben bezogen zu bedachtem Handeln und riet dazu, den Nächsten zu erhöhen, ihm zu dienen sowie Frieden zu halten und Verzicht zu üben. Dann wird ein schönes Miteinander entstehen und man kann gemeinsam Gott loben und ihm die Ehre geben.
Zur sakramentalen Handlung der Heiligen Versiegelung gab der Apostel unserer neuen Glaubensschwester das Wort aus Psalm 89, Vers 25: „Aber meine Treue und Gnade soll bei ihm sein, und sein Haupt soll erhöht sein in meinem Namen“ mit auf den weiteren Glaubensweg. Sie solle sich allzeit der allumfassenden Gnade und Treue Gottes sicher sein und ihre Seele wachsen und erhöhen lassen.
Im Anschluss spendete Apostel Otten unseren Glaubensgeschwistern Köhler den Segen zur Goldenen Hochzeit. Dazu zitierte er aus 5. Mose Vers 32: „Denn ich will den Namen des Herrn preisen. Gebt unserm Gott allein die Ehre! Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er.“ Auch in Zukunft solle das Goldpaar gemeinsam Gutes genießen sowie Schlechtes meistern und in allem allzeit den Willen Gottes erkennen. Zudem seien zahlreiche Zusagen Gottes für die Zukunft gegeben: er ist der Fels, vollkommen, treu, ein gerechter und aufrichtiger Gott.
Bericht: Michael Gaspar, Fotos: Wolfgang Eschner