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Bischoff Sommer in WalheimMontag, 18.05.2009

Bischof Rainer Sommer hielt am Sonntag, den 17. Mai 2009, einen Gottesdienst in der Gemeinde Aachen-Walheim, der vom Bezirksspielkreis musikalisch umrahmt wurde.


Grundlage des Gottesdienstes war der Bibelvers Joh. 13,3: „Jesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging.“

Zu Beginn des Gottesdienstes stellte Bischof Sommer die Anrufung Gottes zu Anfang eines jeden Gottesdienstes mit den Worten „im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes„ in den Mittelpunkt. Dadurch solle uns immer bewusst sein, dass Gott der Redende und Handelnde ist, uns helfe, die natürlichen Sorgen zu vergessen und durch den Redenden hindurch zu sehen.

Die Überschrift des Stammapostels über das heutige Wort und die damit verbundene Aufforderung an uns lautet: Souveränes Handeln. Der Bischof begann die weiteren Gedanken mit der Definition des Wortes „souverän“ als unabhängig und uneingeschränkt mächtig und führte einige Beispiele für souveränes Handeln aus der Heiligen Schrift auf.
Zunächst erwähnte er die Kundschafter Josua und Kaleb, die trotz der Herausforderungen, die sie gesehen hatten, und trotz der Anfeindungen aus dem Volk souverän reagierten und sagten, mit Gott sei es zu schaffen, das Land einzunehmen.
Auch stellte Bischof Sommer Jesus als das Musterbeispiel vor Augen. Dieser habe bei der Fußwaschung, der das Textwort entnommen ist, im Angesicht des bevorstehenden Opfertodes und des Verrats durch Judas den Jüngern in Liebe gedient. Auch bei uns soll das souveräne Handeln auf dem Lebens- und Glaubensweg der Liebe und Herzenseinstellung entspringen und deren sichtbarer Beweis sein.

Macht und Souveränität Jesu könne man zudem auch beim Sturm im Boot mit den Jüngern ablesen, als er zunächst schlief und dann das Meer beruhigte. Er wusste um die Allmacht, die ihm Gott übertragen hatte. Wir sollen wissen, dass alles, was von ihm kommt, uns zum Besten dient, und er allzeit bei und mit uns ist. Jesus war von Gott gesandt und zum Vater zurückgekehrt, so wie wir erwählt wurden und die Zusage erhalten haben, die Wiederkunft Christi zu erleben, wenn wir würdig werden. Der Bischof verglich unseren Glaubensweg zudem mit einem (Lebens-)Buch, dessen Anfang und Ende bereits fest steht, auf den Seiten dazwischen aber Zeugnisse der Liebe Gottes und Gott ähnliches Wesen zu lesen sein sollen.

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Text: mga, Bilder: dfl