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Kindergottesdienst in Aachen-BrandMontag, 19.05.2008

Am Sonntag, dem 18. Mai 2008, führte Bischof Rainer Sommer einen Gottesdienst für die Kinder im Alter von 10 – 14 Jahren in der Gemeinde Aachen-Brand durch.


Als Grundlage dazu diente das Wort aus 2.Timotheus 1, 7
"Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit."
Der Bischof erklärte, dass das Textwort aus einem Brief stammt, den der Apostel Paulus geschrieben hat. Es gibt einige Briefe von Apostel Paulus an Gemeinden, dieser hier war aber an eine bestimmte Person geschrieben – an Timotheus.
Wer das war, wurde von zwei Kindern aus der Gemeinde Eilendorf und Würselen vorgestellt.
Sie lasen im Wechsel folgenden Text vor und zeigten an einer Landkarte die Stadt Lystra:

Timotheus stammt aus Lystra. Er war der Sohn eines griechischen Vaters und einer jüdischen Mutter. Seine Mutter Eunike sowie seine Großmutter waren zum christlichen Glauben übergetreten und Timotheus scheint eine gute christliche Erziehung gehabt zu haben

Paulus lernte Timotheus in Lystra kennen und fragte ihn, ob er ihn begleiten wollte. Timotheus wurde ein guter Mitarbeiter von Apostel Paulus, und sowohl die Apostelgeschichte, wie auch die Paulusbriefe berichten, dass Timotheus Paulus auf seinen Missionsreisen begleitete.

Paulus nannte Timotheus oft „Sohn“, obwohl er nicht sein Vater war. Aus den Briefen an Timotheus geht hervor, dass dieser ein zurückhaltender Mensch war. Paulus fordert ihn auf, energischer zu sein. Timotheus soll sich nicht klein fühlen, nur weil er noch sehr jung ist. Er soll ohne Furcht das Evangelium verbreiten.

Anschließend erzählte Bischof Sommer, wovor er als Kind Angst hatte und wie er damit umging – was die Kinder tun können, wenn sie einmal Angst haben.
Dann ging er auf den Geist der Liebe ein. Dazu lasen zwei Kinder aus der Gemeinde Stolberg und Düren einen kurzen Text vor, der mit leiser Orgelmusik (Lied „Gott ist die Liebe“) untermalt wurde

Liebe hat viele Seiten Liebe kann man geben, schenken, spüren, erfahren, erleben – aber nur sehr schwer oder eigentlich gar nicht erklären.
Deshalb sagen wir euch Beispiele, wo sie vorkommt:
Eltern lieben ihre Kinder.

Kinder lieben ihre Eltern.
Enkel lieben ihre Großeltern und umgekehrt, Großeltern lieben ihre Enkel.

Es gibt die Liebe zwischen Mann und Frau.
Es gibt die Liebe zwischen Freundinnen und Freunden.
Es gibt die Liebe zwischen Geschwistern. Jesus fordert die Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten.

Bischof Sommer betonte die große Macht der Liebe. Diese Liebe gibt uns Kraft das Gute zu tun. Wenn wir in der Liebe untereinander bleiben sollen, so heißt das, dem anderen mit Nachsicht und Verständnis zu begegnen.
Zum dritten Begriff „Besonnenheit“ stehen an der Altarstufe ungeordnet Kartons mit den Silben, die ein Kind richtig zum Wort zusammenstellt. Nach dieser Aktion geht der Bischof auf die Besonnenheit ein und rät den Zuhörern, besonnen, das heißt bedächtig, zu handeln.
Nach einer Pause, die die Kinder gemeinsam mit dem Bischof erlebten, folgte eine Interviewrunde. Die Kinder stellten ihm reihum Fragen, die sie im letzten KiGo auf Karteikarten notiert hatten. Bereitwillig beantwortete Bischof Sommer die Fragen der Kinder, die ihn auf diese Weise besser kennen lernen konnten.

HD, Bilder: EZ