Am Mittwoch, dem 28. Juli 2021, diente Bischof Ralf Flore der Gemeinde Heinsberg mit dem Wort aus Lukas 15,32: „Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.“
Bischof Flore erläuterte die Bedeutung des Gleichnisses vom verlorenen Sohn (Lukas 15,11-32) im Verhältnis zueinander, den Mitmenschen und zu Gott. Der zurückkehrende Sohn sei ein Beispiel für Einsicht und hohe Bußfertigkeit. Auch zeige sich, dass der Vater nach seinem Sohn Ausschau gehalten habe, er habe ihn trotz seines Verhaltens geliebt. So mache es auch Gott, der in seiner unendlichen Liebe nach jedem Menschen Ausschau halte. Im Gleichnis ärgere sich der ältere Sohn, so der Bischof weiter, er habe seine Treue und seinen Dienst bei seinem Vater als nicht gewürdigt wahrgenommen. Sein Vater stellt klar, dass er immer Zugriff auf alle Gaben des Vaters gehabt habe und lädt ihn ein, sich über die Rückkehr des Bruders zu freuen.
Zusammenfassend lud der Dienstleiter die Anwesenden ein, dem Nächsten nach Fehlentscheidungen den Neubeginn zu gönnen und zu ermöglichen, denn Gottes Liebe sei allumfassend, er verurteile nicht.
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